50 % Zuschuss für Künst­li­che Intel­li­genz in Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netze

Axel Deil­mann
Unter­neh­mens­be­ra­ter

Moderne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­teme bil­den das zen­trale Ner­ven­sys­tem einer digi­ta­len Wirt­schaft und Gesell­schaft. Sie ver­net­zen Mil­li­ar­den von Men­schen und Din­gen und sind das tech­no­lo­gi­sche Rück­grat für Inno­va­tio­nen und Ent­wick­lun­gen im Bereich der intel­li­gen­ten Mobi­li­tät, Indus­trie 4.0, digi­ta­len Gesund­heit und Gesell­schaft. Das Inter­net der Dinge mit sei­ner rie­si­gen Anzahl ver­netz­ter Geräte stellt heu­tige Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien vor neue Her­aus­for­de­run­gen hin­sicht­lich ihrer Leis­tungs­fä­hig­keit und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz.

Künst­li­che Intel­li­genz hat sich zu einer Schlüs­sel­tech­no­lo­gie ent­wi­ckelt, die in vie­len Anwen­dungs­be­rei­chen inno­va­tive Lösun­gen für kom­plexe Pro­bleme ermög­licht. Sie birgt das Poten­tial, auch Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­teme zu revo­lu­tio­nie­ren. Um in Zukunft eine leis­tungs­fä­hige, über­all und jeder­zeit ver­füg­bare Ver­net­zung zu gewähr­leis­ten, gilt es bereits heute, neue lern- und anpas­sungs­fä­hige Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­teme zu ent­wi­ckeln und zu erpro­ben, die effi­zi­ent und nach­hal­tig auf vor­han­dene Res­sour­cen zurück­grei­fen.

Das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung (BMBF) för­dert die Erfor­schung des Ein­sat­zes von Ver­fah­ren der Künst­li­chen Intel­li­genz in Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men zur Stei­ge­rung ihrer Leis­tungs­fä­hig­keit, ihrer Res­­sour­cen- und Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Dies soll dazu bei­tra­gen, die umfas­sende Ver­net­zung im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung zuver­läs­sig und nach­hal­tig zu gestal­ten und so die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Deutsch­lands für die Zukunft zu sichern. Die Wachs­tums­märkte der Infor­­ma­­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien und dar­auf fußende inno­va­tive Dienst­leis­tun­gen sol­len aus­ge­baut und die Wert­schöp­fungs­ket­ten am Stand­ort Deutsch­land nach­hal­tig gestärkt wer­den.

Mit die­ser För­de­rung wird die Zusam­men­ar­beit beson­ders von KMUs und For­schungs­ein­rich­tun­gen im uni­ver­si­tä­ren und außer­uni­ver­si­tä­ren Bereich unter­stützt. Den KMU kommt so eine wich­tige Rolle bei Trans­fer und anwen­dungs­ori­en­tier­ter Aus­ge­stal­tung von For­schungs­er­geb­nis­sen und ihrer zukünf­ti­gen Nut­zung zu. Für Deutsch­lands Wett­be­werbs­fä­hig­keit ist die gelun­gene Ent­wick­lung und Inte­gra­tion digi­ta­ler Tech­no­lo­gien in indus­tri­elle Anwen­der­bran­chen von ent­schei­den­der Bedeu­tung.

  1. Gegen­stand der För­de­rung

Gegen­stand der För­de­rung sind inno­va­tive Lösun­gen, die künst­li­che Intel­li­genz und Metho­den des maschi­nel­len ­Ler­nens in Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men und ‑net­zen ein­set­zen, damit diese den wach­sen­den Anfor­de­run­gen der Zukunft gerecht wer­den. Die im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung wei­ter vor­an­schrei­tende Ver­net­zung führt zu immer kom­ple­xe­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­zen. Um zukünf­tig die gestie­ge­nen Anfor­de­run­gen an Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netze zu jeder Zeit bedie­nen zu kön­nen, ist ein intel­li­gen­tes und effi­zi­en­tes Manage­ment not­wen­dig. Künst­li­che Intel­li­genz kann hel­fen, diese Kom­ple­xi­tät zu hand­ha­ben und die ver­füg­ba­ren Netz- und Ener­gie­res­sour­cen effi­zi­ent ein­zu­set­zen. Ziel ist es, Lösun­gen zum ­Manage­ment von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men unter Ein­satz von Metho­den des maschi­nel­len Ler­nens und der Künst­li­chen Intel­li­genz zu ent­wi­ckeln. Geför­dert wer­den unter ande­rem Vor­ha­ben mit fol­gen­den For­schungs­schwer­punk­ten:

  • Opti­ma­les Manage­ment von hoch­kom­ple­xen und hete­ro­ge­nen Net­zen
  • Gewähr­leis­tung einer mög­lichst unein­ge­schränk­ten Ser­vice­qua­li­tät auch im Stör­fall
  • Gewähr­leis­tung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­si­cher­heit
  • Kom­bi­na­tion der Vor­teile soft­ware­ba­sier­ter und vir­tua­li­sier­ter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netze mit Res­­sour­cen- und Ener­gie­ef­fi­zi­enz
  • Opti­male Pla­nung ener­gie­ef­fi­zi­en­ter Netze
  • Künst­li­che Intel­li­genz zur Opti­mie­rung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men
  • Unter­su­chung von Hybri­dan­sät­zen, die maschi­nelle Lern­ver­fah­ren und Sys­tem­mo­delle für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­teme ver­ei­nen
  • Opti­mie­rung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men mit beschränk­ten Res­sour­cen im Inter­net der Dinge unter Anwen­dung effi­zi­en­ter Algo­rith­men zum maschi­nel­len Ler­nen
  • Ver­bes­se­rung von Ver­fah­ren zur Bewe­gungs­prä­dik­tion und Kanal­schät­zung bei mobi­len Teil­neh­mern in kom­ple­xen Sze­na­rien, bei­spiels­weise für mas­sive Mul­ti­ple Input Mul­ti­ple Out­put (MIMO) Anten­nen­sys­teme
  • Ent­wick­lung von Model­len und Ver­fah­ren zur Bereit­stel­lung von Trai­nings­da­ten zur Ent­wick­lung und Eva­lu­ie­rung von ler­nen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men
  • Vor­be­rei­tende Maß­nah­men zur Nor­mung, Stan­dar­di­sie­rung und Zer­ti­fi­zie­rung kön­nen in den Vor­ha­ben berück­sich­tigt wer­den
  1. Zuwen­dungs­emp­fän­ger

Antrags­be­rech­tigt sind Hoch­schu­len, außer­uni­ver­si­täre For­schungs­ein­rich­tun­gen, Ver­bände und Ver­eine sowie sons­tige Orga­ni­sa­tio­nen mit For­­schungs- und Ent­wick­lungs­in­ter­esse sowie Unter­neh­men der gewerb­li­chen Wirt­schaft. Zum Zeit­punkt der Aus­zah­lung einer gewähr­ten Zuwen­dung wird das Vor­han­den­sein einer Betriebs­stätte oder Nie­der­las­sung bzw. einer sons­ti­gen Ein­rich­tung, die der Tätig­keit des Zuwen­dungs­emp­fän­gers dient in Deutsch­land ver­langt. Die Betei­li­gung von Start-ups, KMU und mittel­ständische Unter­neh­men wird aus­drück­lich erwünscht und bei der Pro­jekt­be­gut­ach­tung posi­tiv berück­sich­tigt.

  1. Art und Umfang, Höhe der Zuwen­dung

Die Zuwen­dun­gen wer­den im Wege der Pro­jekt­för­de­rung antei­lig gewährt. Die Zuwen­dun­gen wer­den als nicht rück­zahl­bare Zuschüsse mit bis zu 50% der för­der­fä­hi­gen Kos­ten gewährt.

Unternehmensberatung aus Essen: Axel Deilmann

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