Digi­tale Platt­for­men: Inter­ak­tive Assis­tenz­sys­teme für den Men­schen

Axel Deil­mann
Unter­neh­mens­be­ra­ter

För­der­be­reich: Tech­no­lo­gie

Das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung (BMBF) för­dert mit die­ser Richt­li­nie „Digi­tale Platt­for­men: Inter­ak­tive Assis­tenz­sys­teme für den Men­schen“neu­ar­tige und krea­tive Lösun­gen zur Erfor­schung, Ent­wick­lung und Umset­zung von digi­ta­len Platt­for­men für „Inter­ak­tive Assis­tenz­sys­teme für den Men­schen”. Diese müs­sen sich am The­men­feld „Gesun­des Leben” des MTI-For­­schungs­­­pro­­gramms ori­en­tie­ren oder sich dem häus­li­chen All­tag und Umfeld zuord­nen las­sen.

Im The­men­feld „Gesun­des Leben” wer­den medi­zin­tech­ni­sche Geräte und Sys­teme erforscht und ent­wi­ckelt, die inter­ak­ti­ver, leich­ter bedien­bar und effi­zi­en­ter sind. Schwer­punkte sind ins­be­son­dere Mikro­im­plan­tate, Pro­the­sen /​​ Orthe­sen, kör­per­nahe Medi­zin­tech­nik­sys­teme, Gesund­heits­tech­no­lo­gien zur Prä­ven­tion und bedarfs­ge­rechte Pfle­ge­in­no­va­tio­nen. Zum häus­li­chen All­tag und Umfeld gehö­ren The­men wie ubi­qui­täre Tech­ni­ken mit per­sön­li­chen Assis­­tenz- und Kom­fort­funk­tio­nen, ver­netzte (All­­tags-) Gegen­stände und Tech­no­lo­gien, die eine intui­tive Inter­ak­tion ermög­li­chen. Die geför­der­ten Pro­jekte sol­len sich auf digi­tale Platt­for­men fol­gen­der Kate­go­rien bezie­hen:

  1. Tech­ni­sche Platt­form:

Tech­ni­sche Platt­for­men ermög­li­chen als Ebene zwi­schen min­des­tens zwei Kom­po­nen­ten eines hete­ro­ge­nen Sys­tems deren Inter­ope­ra­bi­li­tät. Die Umset­zung kann sowohl hard­ware­sei­tig (z. B. KNX-Bus) als auch soft­ware­sei­tig (z. B. open HAB) voll­zo­gen wer­den.

  1. Ser­­vice-Plat­t­­form:

Eine Ser­­vice-Plat­t­­form kap­selt mög­lichst viele Leis­tun­gen und Dienste rund um Pro­dukte eines bestimm­ten Bereichs und ist daher als Ebene zwi­schen Pro­dukt und Nut­zer zu ver­ste­hen. Soft­ware­ba­siert ermög­licht sie dem Nut­zer bes­ten­falls einen zen­tra­len Zugang zu von ihm benö­tig­ten Ange­bo­ten und wirkt unter­stüt­zend bei der Aus­wahl eines hin­sicht­lich sei­nes Bedarfs opti­ma­len Pro­dukts bzw. einer opti­ma­len Dienst­leis­tung.

  1. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form:

Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form dient bes­ten­falls dem inter­dis­zi­pli­nä­ren und bran­chen­über­grei­fen­den Aus­tausch von Daten und Infor­ma­tio­nen. Als soft­ware­tech­ni­sche Ebene zwi­schen meh­re­ren Akteu­ren ermög­licht sie so die Kom­mu­ni­ka­tion und Kol­la­bo­ra­tion sowie den Auf­bau und die Ver­bes­se­rung von Syn­er­gien. Ziel ist der Auf­bau eines eige­nen Öko­sys­tems rund um Tech­no­lo­gien im All­tags­ein­satz und im häus­li­chen Umfeld. Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Nut­zer soll­ten hier bran­chen- und dis­zi­plin­über­grei­fend zusam­men­ge­bracht wer­den, um eine gemein­same Lösung zu ent­wi­ckeln und viele der bereits exis­tie­ren­den Lösun­gen ein­zu­bin­den. Die För­der­richt­li­nie ist in drei auf­ein­an­der auf­bau­ende Pha­sen geglie­dert, für die unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen gel­ten. Nur sol­che Pro­jekte, die in der zwei­ten Phase geför­dert wer­den, kön­nen sich für eine För­de­rung in der drit­ten Phase bewer­ben.

  • Phase 1: Ideen­wett­be­werb (ohne För­de­rung)
  • Phase 2: Kon­zept­ent­wick­lung (Ein­zel­pro­jekte)
  • Phase 3: För­de­rung der Umset­zung (Ver­bund­pro­jekte)

Die För­de­rung erfolgt in Form eines Zuschus­ses. Die Höhe der För­de­rung beträgt i.d.R. bis zu 50% der zuwen­dungs­fä­hi­gen Kos­ten.

Unternehmensberatung aus Essen: Axel Deilmann

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