Wege aus der Krise

Mit dem the­ma­tischen Sch­w­er­punkt „För­der­mit­tel-Be­r­a­tung“ konzen­tri­ert sich die Es­sen­er Fir­ma Deil­mann Busi­ness Con­sult­ing in ihrem Kerngeschäft auf ei­nen eben­so boo­men­den wie vielfälti­gen Auf­gaben­bereich. Häu­fig wech­sel­nde Pro­gramme und Regelun­gen machen hi­er eine große Flex­i­bil­ität er­forder­lich. Da­her wun­dert es nicht, dass Fir­men­grün­der Ax­el Deil­mann diese Flex­i­bil­ität auch pflegt, wenn es darum ge­ht, sei­nen Man­dan­ten über den ei­nen oder an­deren un­terneh­merischen Stolper­stein hin­wegzuhelfen. „In unser­er täglichen Praxis ist es üblich, dass wir von Un­terneh­mern nach öf­fentlichen Fördergeldern für ihren Be­trieb ge­fragt wer­den. Oft müssen wir aber schon bei der er­sten Anal­yse der be­trieb­swirtschaftlichen Kennz­if­fern fest­stellen, dass ein Un­terneh­men über­haupt nicht mehr förder­fähig ist.“ Warum? Un­terneh­men, die Fördergelder als Ret­tungsank­er für ihren wirtschaftlich sch­wank­en­den Be­trieb einsetzen möcht­en, wer­den sch­licht keine För­der­mit­telzusage er­hal­ten. „Hi­er haben wir uns zur Auf­gabe ge­macht, die­sen Un­terneh­men den­noch zu helfen, und wir haben uns­er zweites Con­sult­ing-Stand­bein ‚Krisen- und Trans­for­ma­tion Ma­n­age­ment‘ en­twick­elt“, sagt Ax­el Deil­mann. Un­terneh­men mit wirtschaftlichen Proble­men kön­nen in der Regel ihren laufen­d­en Verpflich­tun­gen nicht mehr aus­reichend nachkom­men. Ax­el Deil­mann: „Unsere Er­fahrung ist, dass Un­terneh­mer eine wirtschaftliche Schie­flage meist auf kurzfristige Ereig­nisse schieben und da­her erst viel zu spät bere­it sind, die struk­turelle Trag­weite der Si­t­u­a­tion zu erken­nen, die oft bere­its eine lange Vorgeschichte hat. Das ist sehr ge­fähr­lich, denn je mehr Zeit ver­streicht, um­so sch­wieriger wird es, das Rud­er noch ohne tie­f­greifende Maß­nah­men herumzureißen.“ Eine Un­terneh­men­skrise teilt Ax­el Deil­mann in drei Phasen ein. In der Phase 1 hat der Un­terneh­mer noch ei­nen rel­a­tiv großen Hand­lungsspiel­raum, um ei­gen­ständig oder mit ex­tern­er Un­ter­stützung zu agieren und die „Strate­gische Krise“ durch Re­struk­turierun­gen zu been­den. Hi­er sind auch noch genü­gend Sicher­heit­en vorhan­den. Um ein Bild aus der See­fahrt zu ver­wen­den:
„Das Un­terneh­men ist in ei­nen Sturm ger­at­en, aber man kann den Kurs hal­ten und das Ziel er­reichen“, sagt Ax­el Deil­mann.

Rechtzeitig nach Hilfe suchen

Mit zuneh­men­der Dauer der Krise kommt das Un­terneh­men in Phase 2. In der „Er­fol­gskrise“ nimmt der Hand­lungsspiel­raum deut­lich ab: „Hi­er sind wir mit­ten in einem Tur­naround, der im Un­terneh­men gravierende Verän­derungs­maß­nah­men er­forder­lich macht!“ Es gibt aber auch hi­er im­mer noch Möglichkeit­en, die Krise aus ei­gen­er Kraft abzuwen­den. In der let­zten Phase, der so­ge­nan­n­ten „Liquid­ität­skrise“,
ist das Un­terneh­men schon ein klas­sisch­er Sanierungs­fall. „Lei­der wer­den wir in den meis­ten Fällen erst angerufen, wenn sich das Un­terneh­men schon in dies­er Phase befin­d­et. Jet­zt kann es keine sch­nelle Sanierung mehr geben, denn hi­er sind alle Maß­nah­men mit­tel- und langfristig anzule­gen.“ Das kennzeich­nende Problem dies­er Phase ist, dass dem Un­terneh­men die Liquid­ität aus­ge­ht: „Ho­he Schul­den sind nicht das größte Problem“, so Ax­el Deil­mann, „wenn die mo­natlichen Zins- und Til­gungszah­lun­gen be­di­ent wer­den kön­nen. Die größte Hürde ist die nicht mehr vorhan­dene Liquid­ität!“ Diese muß als Er­stes durch eine Not­fi­nanzierung geschlossen wer­den, da an­son­sten die In­sol­venz dro­ht. Ob die Krise sch­ließlich mit ein­er Re­or­gan­i­sa­tion und umges­tal­teten Struk­turen abgewen­det wer­den kann oder ob eine grundle­gende Rich­tungsän­derung der Geschäfts­felder er­forder­lich ist – das Ziel muß es im­mer sein, die Haup­tak­tiv­itäten des Un­terneh­mens pro­f­ita­bel zu ges­tal­ten. Ist erst eine Sanierung er­forder­lich, ist die Wieder­her­stel­lung der Leis­tungs­fähigkeit des Be­triebes nicht ohne sch­mer­zliche Ein­sch­nitte und Verän­derun­gen möglich. Um das zu vermei­den, sollte ein Un­terneh­mer schon bei den er­sten Anzeichen ein­er Krise den Rat von Deil­mann Busi­ness Con­sult­ing ein­holen. In je­dem Fall ist es un­er­läss­lich, ei­nen er­fahren Be­r­ater zu haben, der bestens mit Banken sowie In­ve­s­toren ver­net­zt ist. Ax­el Deil­mann: „Uns­er Ziel ist es, Un­terneh­men in Sch­wierigkeit­en den entschei­den Weg aus der Krise aufzuzei­gen und sie ak­tiv in der Krisen­be­wäl­ti­gung zu un­ter­stützen“.