För­de­rung von KMU inno­va­tiv – Pho­to­nik und Quan­ten­tech­no­lo­gie

Axel Deil­mann
Unter­neh­mens­be­ra­ter

Mit die­ser För­der­maß­nahme „KMU-inno­­va­­tiv: Pho­to­nik und Quan­ten­tech­no­lo­gien“ ver­folgt das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung (BMBF) das Ziel, das Inno­va­ti­ons­po­ten­tial von KMUs im Bereich der Spit­zen­for­schung zu stär­ken sowie die For­schungs­för­de­rung im Rah­men des För­der­pro­gramms „Pho­to­nik For­schung Deutsch­land“ ins­be­son­dere für erst­an­trag­stel­lende KMU attrak­ti­ver zu gestal­ten. Dazu hat das BMBF die För­der­maß­nahme the­men­of­fen gestal­tet. Wich­tige För­der­kri­te­rien sind Exzel­lenz, Inno­va­ti­ons­grad, wirt­schaft­li­che Ver­wer­tungs­fä­hig­keit und die Bedeu­tung des Bei­trags zur Lösung aktu­el­ler gesell­schaft­lich rele­van­ter Fra­ge­stel­lun­gen.

Die Pho­to­nik zählt mit etwa 140 000 Beschäf­tig­ten und einem Jah­res­um­satz von 30 Mrd. Euro zu den wesent­li­chen Zukunfts­fel­dern der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. For­schung, Ent­wick­lung und Qua­li­fi­zie­rung neh­men dabei eine Schlüs­sel­rolle ein, denn Inves­ti­tio­nen in For­schung, Ent­wick­lung und Qua­li­fi­zie­rung von heute sichern Arbeits­plätze und Lebens­stan­dard in der Zukunft.

Beson­dere Bedeu­tung neh­men hier KMU ein, die nicht nur wesent­li­cher Inno­va­ti­ons­mo­tor sind, son­dern auch eine wich­tige Naht­stelle für den Trans­fer von For­schungs­er­geb­nis­sen aus der Wis­sen­schaft in die Wirt­schaft dar­stel­len. Sowohl in eta­blier­ten Berei­chen der Pho­to­nik als auch bei der Umset­zung neuer Schlüs­sel­tech­no­lo­gien in die betrieb­li­che Pra­xis hat sich in den letz­ten Jah­ren eine neue Szene inno­va­ti­ver Unter­neh­men her­aus­ge­bil­det. Im Bereich der Quan­ten­tech­no­lo­gien neh­men erste KMU Ergeb­nisse der Grund­la­gen­for­schung auf und machen diese ver­füg­bar. Diese Unter­neh­men gilt es zu stär­ken.

Das BMBF unter­stützt mit der För­der­maß­nahme indus­tri­elle vor­wett­be­werb­li­che F&E‑Vorhaben zur Ver­bes­se­rung der Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit der KMU in Deutsch­land. Die KMU sol­len ins­be­son­dere zu mehr Anstren­gun­gen in der F&E ange­regt und bes­ser in die Lage ver­setzt wer­den, auf Ver­än­de­run­gen rasch zu reagie­ren und den erfor­der­li­chen Wan­del aktiv mit zu gestal­ten. Zuwen­dun­gen des BMBF sol­len inno­va­tive For­schungs­pro­jekte unter­stüt­zen, die ohne För­de­rung nicht durch­ge­führt wer­den könn­ten.

Die Ergeb­nisse des geför­der­ten Vor­ha­bens dür­fen nur in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land oder dem EWR und der Schweiz genutzt wer­den.

Gegen­stand der För­de­rung

Gegen­stand der För­de­rung sind risi­ko­rei­che indus­tri­elle vor­wett­be­werb­li­che F&E‑Vorhaben, die tech­no­lo­gie­über­grei­fend und anwen­dungs­be­zo­gen sind. Diese F&E‑Vorhaben müs­sen dem Bereich der Pho­to­nik oder der Quan­ten­tech­no­lo­gien zuzu­ord­nen sowie für die Posi­tio­nie­rung des Unter­neh­mens am Markt von Bedeu­tung sein. Wesent­li­ches Ziel der BMBF-För­­de­­rung ist die Stär­kung der KMU-Posi­­tion bei dem beschleu­nig­ten Tech­no­lo­gie­trans­fer aus dem vor­wett­be­werb­li­chen Bereich in die prak­ti­sche Anwen­dung. Geför­dert wer­den the­men­über­grei­fend F&E‑Vorhaben im Bereich Pho­to­nik und Quan­ten­tech­no­lo­gien. Dabei wer­den bei­spiel­haft fol­gende The­men bzw. Fra­ge­stel­lun­gen mit ein­be­zo­gen:

  • Pho­to­nik in der Pro­duk­tion,
  • opti­sche Meß­tech­nik und Sen­so­rik,
  • opti­sche Kom­po­nen­ten und Sys­teme,
  • Beleuch­­tungs- und Dis­play­tech­no­lo­gie,
  • orga­ni­sche Elek­tro­nik,
  • Pho­to­nik in Medi­zin­tech­nik und Lebens­wis­sen­schaf­ten,
  • Pho­to­nik für die Kom­mu­ni­ka­tion,
  • Schlüs­sel­kom­po­nen­ten für Quan­ten­tech­no­lo­gien,
  • Quan­ten­tech­no­lo­gien für Sen­so­rik und Bild­ge­bung,
  • Quan­ten­tech­no­lo­gien für Simu­la­tion und Com­pu­ting,
  • Quan­ten­tech­no­lo­gien für Kom­mu­ni­ka­tion.

Die Koor­di­na­tion von Ver­bund­vor­ha­ben meh­re­rer Part­ner liegt in der grund­sätz­lich bei einem der betei­lig­ten Indus­trie­un­ter­neh­men, in der Regel bei einem KMU, in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len bei einem Nicht-KMU. Die Ver­wer­tung der Ergeb­nisse muß in ers­ter Linie den betei­lig­ten KMU zu Gute kom­men und ist anhand eines Ver­wer­tungs­plans dar­zu­stel­len. Ein­­zel- oder Ver­bund­vor­ha­ben ohne Betei­li­gung der gewerb­li­chen Wirt­schaft sind von der För­de­rung aus­ge­schlos­sen.

Art- und Höhe der För­de­rung

Die Zuwen­dun­gen wer­den im Wege der Pro­jekt­för­de­rung bezu­schußt gewährt. Bemes­sungs­grund­lage für Zuwen­dun­gen an Unter­neh­men der gewerb­li­chen Wirt­schaft und für Vor­ha­ben von For­schungs­ein­rich­tun­gen, die in den Bereich der wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten fal­len, sind die zuwen­dungs­fä­hi­gen pro­jekt­be­zo­ge­nen Kos­ten. In der Regel kön­nen diese – je nach Anwen­dungs­nähe des Vor­ha­bens – unter Berück­sich­ti­gung der bei­hil­fe­recht­li­chen Vor­ga­ben bis zu 50 % anteil­fi­nan­ziert wer­den. Nach BMBF-Grun­d­­sä­t­­zen wird eine ange­mes­sene Eigen­be­tei­li­gung – grund­sätz­lich min­des­tens 50 % der ent­ste­hen­den zuwen­dungs­fä­hi­gen Kos­ten – vor­aus­ge­setzt. Bei Antrag­stel­lern, deren gesamte Eigen­an­teile aus BMBF-geför­­der­­ten For­schungs­vor­ha­ben 100 000 Euro pro Jahr nicht über­schrei­ten, kann eine ver­ein­fachte Boni­täts­prü­fung vor­ge­nom­men wer­den.

Die För­der­dauer beträgt in der Regel drei Jahre.

Unternehmensberatung aus Essen: Axel Deilmann

Nut­zen Sie unsere bun­des­weit sehr gute Ver­net­zung mit den För­der­insti­tu­tio­nen!

Jetzt ein­fach anfra­gen:

0201 4517400
Mo.-Fr. 08:00–18:00

Menü